Home    Sitemap    Kontakt    Impressum    AGB's    

„ENERGYbase“ Wien





Größtes Öko-Bürohaus Österreichs – „ENERGYbase“ Wien

Auf den ehemaligen Paukergründen (1210 Wien) wurde das „ENERGYbase“ mit einer Investition von rd. 14 Millionen Euro von der Stadt Wien errichtet. Damit wurde ein Kompetenzzentrum für erneuerbare Energie etabliert. Auf rund 7.500 Quadratmetern Nutzfläche und fünf Geschossen werden sich bis zu 20 Unternehmen sowie Forschungs- und Bildungseinrichtungen ansiedeln. Die Unterbringung eines neuen Fachhochschullehrganges für erneuerbare Energie samt Werkshalle ist vorgesehen. Neben einer Tiefgarage und barrierefreiem Zugang ins High-Tech-Zentrum verfügt das ENERGYbase auch über einen Free-Bike-Port .

 

Aufgrund der Passivhausbauweise mit ökologischen Baumaterialien, optimaler Wärmedämmung und modernster Technik wird im Vergleich zu herkömmlichen Büroimmobilien um 80 Prozent weniger Energie verbraucht. 30 Prozent der erforderlichen Energie wird durch umweltschonende und erneuerbare Energien aus Erdwärme und Sonnenenergie alternativ erzeugt. Im Vergleich zu einem herkömmlichen Bürohaus werden sich die Heiz-, Kühl- und Beleuchtungskosten auf etwa 18.000 Euro - statt auf rund 90.000 Euro - belaufen. Die Mehrkosten für eine derartige Bauweise von rund zwei Millionen Euro werden großteils über Förderungen abgedeckt.

 

Als absolute Neuheit in Österreich gilt die Nutzung von Pflanzen zur natürlichen Befeuchtung und Konditionierung der Raumluft während der Wintermonate. Die PV-Anlage an der großzügigen Verglasung sorgt für optimale Lichtverhältnisse und ermöglicht einen optimalen solaren Ertrag.

 

Caliqua hat die anspruchsvollen Systeme zur Heizung und Kühlung des Gebäudes ausgeführt. Die Heizung erfolgt über Erdwärme/Grundwasser mittels einer Wärmepumpe. Im besonderen ist anzumerken, dass keine Fremdenergie (Gas, Fernwärme) bezogen wird.

Die Heizung und Kühlung erfolgt über die Betonkernaktivierung, dabei werden die Betondecken mit Wasser durchflossen, aufgeheizt bzw. gekühlt und so die Energie an die Räumlichkeiten abgegeben. Eine 300 m2 Solarfläche dient zur Kühlung der Zuluft, dabei wird die Solar-Cooling-Technologie angewendet. Hierbei wird die angesaugte Luft durch die Solarenergie mittels Sorbtionsrotor getrocknet und anschließend durch die Sprühbefeuchtung gekühlt.

 

Caliqua hat damit Ende 2008, nach 8-monatiger Bauzeit, ohne Zweifel einen sehr anspruchsvollen Auftrag mit einer Endabrechnungssumme von knapp 2 Mio Euro erfolgreich zu Ende geführt.